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Herzgesundheit aktuell: Der Deutsche Herzbericht 2018 [285]

Herzerkrankungen nehmen in Deutschland weiter zu, doch sterben Betroffenen seltener daran als noch vor Jahren. Das ist das Fazit des Deutschen Herzberichtes 2018, welches von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie veröffentlicht wurde (1).

Der Bericht beinhaltet folgende wichtige Fakten:

  • Im Jahr 2018 gab es 910.902 Todesfälle. Davon entfallen 37,2 % auf Herz-Kreislauferkrankungen, 25,3 % auf Krebs und 7,1 % auf Defekte der Atemwege.
  • Es verstarben mehr Frauen als Männer an Herz-Kreislauferkrankungen.
  • In den neuen Bundesländern liegt die Herz-Kreislaufsterblichkeit noch immer höher als in den alten. Ein Grund hierfür ist die Altersstruktur; so leben in Sachsen-Anhalt, Sachsen, Brandenburg, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern anteilig mehr Menschen, die über 65 Jahre alt sind.
  • Die Sterberate nach einem Herzinfarkt ist konstant geblieben.
  • Die Sterberate infolge Herzinsuffizienz ging um 11 % zurück.
  • Herzklappenerkrankungen (+ 5,8 %), Herzinsuffizienz (+ 3,7 %) und Herzrhythmusstörungen (+ 3 %) nehmen insbesondere zu. Auch steigt die Zahl der Krankenhauseinweisungen infolge von Herzerkrankungen an (+ 1,5 %).
  • Durchblutungsstörungen am Herzen treten etwas weniger häufig auf (- 2,2 %).

Die Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) geht davon aus, dass die Strategien zur Vorbeugung von Herz-Kreislauferkrankungen prinzipiell greifen. Jedoch begünstigt die steigende Lebenserwartung, die auch ein Ergebnis einer verbesserten Behandlung von Herzpatienten ist, dass immer mehr Ältere chronisch herzkrank werden.


Zum Weiterlesen

DKG. Deutscher Herzbericht: Rückgang der Sterberate aber weitere Zunahme von Herzerkrankungen. Pressetext DKG 02/2019 und weiterführende Links, abrufbar unter https://www.herzstiftung.de/herzbericht und https://dgk.org/daten/Herzbericht-2018-dgk-pm.pdf

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