Meilensteine der PROCAM-Studie

In den vergangenen 35 Jahren hat die PROCAM-Studie zu einer Reihe von wichtigen Ergebnissen bezüglich des Risikos für Herzinfarkt und Schlaganfall geführt:

1979 Beginn der PROCAM-Studie
1980 Studienziele und Studiendesign [1]
1982 Beziehungen von HDL-Apolipoprotein A-I und HDL-Cholesterin zu anderen Risikofaktoren für die koronare Herzkrankheit [2]
1983 Bedeutung des Apolipoprotein-E-Polymorphismus für die koronare Herzkrankheit [3]
1984 Einfluss von Lipoprotein (a) auf das Koronarrisiko [4]
1985 Basisdaten der Studie zu Alter, Geschlecht, Körpergewicht, Raucherstatus, Alkoholgenuss und der Verwendung von Verhütungsmitteln [5]
Beziehung von Fibrinogen und Blutdruck zu Blutzucker, Harnsäure und Blutfetten [6]
1986 Assoziation des Apolipoprotein-E-Polymorphismus mit LDL-Cholesterin und der koronaren Herzkrankheit [7]
1987 Prognostischer Wert der Hyperlipidämie für die essentielle Hypertonie bei Männern im mittleren Lebensalter [8]
1988 Ausführliche Analyse der Beziehungen zwischen Parametern der Blutgerinnung und dem Auftreten der koronaren Herzkrankheit [9]
Erste europäische Consensus-Konferenz zur Primärprävention der koronaren Herzkrankheit und Behandlungsempfehlungen auf Grundlage von Ergebnissen der PROCAM-Studie [10]
Prävalenz der Hyperlipidämie bei Personen mit Bluthochdruck bzw. Diabetes mellitus in Beziehung zur koronaren Herzkrankheit [11]
1989 Einfluss des Diabetes mellitus auf Bluthochdruck und koronares Risiko [12]
Europäische Lipidrichtlinien: Therapeutische Empfehlungen der Europäischen Arteriosklerose-Gesellschaft (im Wesentlichen basierend auf Ergebnissen der PROCAM-Studie) [13]
1990 Bedeutung des HDL-Cholesterins als unabhängiger Risikofaktor für die koronare Herzkrankheit [14]
Identifizierung von Lipoprotein(a) als unabhängiger Risikofaktor für den Myokardinfarkt im jungen Lebensalter [15]
Der verbesserte PROCAM-Risikoalgorithmus [16]
Bedeutung von Genen für das koronare Risiko (Übersichtsartikel) [17]
1991 Beziehungen zwischen Lipoprotein(a) und Parametern der Blutgerinnung und der Fibrinolyse [18]
1992 Beziehungen zwischen HDL-Cholesterin und Triglyceriden in Bezug auf das Auftreten der koronaren Herzkrankheit [19]
Bedeutung der Triglyceride für das Herzinfarktrisiko [20-22]
1994 Bedeutung von Fibrinogen und Faktor VII für das koronare Risiko [23]
Vergleich der Prävalenzen von Risikofaktoren für die koronare Herzkrankheit in der früheren DDR (Dresden) und Westdeutschland (PROCAM) [24]
  Einführung des Konzepts des “globalen Risikos” für den Myokardinfarkt [25]
1995 Die Rolle natürlich vorkommender Varianten des Apolipoprotein-A-I für die Konzentration des HDL-Cholesterins in der Population [26]
Bedeutung des Fibrinogens für das kardiovaskuläre Risiko (Übersichtsarbeit) [27]
Bedeutung von Faktor-V- und Apolipoprotein-A-I-Mutationen für das Myokardinfarktrisiko [28]
  Bedeutung erhöhter Triglyceride und erhöhter Lipoprotein(a)-Konzentrationen für das Myokardinfarktrisiko [29]
1996 Entdeckung der Beziehung zwischen hohen LDL-Cholesterinwerten und dem Auftreten des polyzystischen Ovarsyndroms [30]
1997 Neue und klassische Risikofaktoren (Übersichtsarbeit) [31]
Die Bedeutung des Rauchens als Risikofaktor für die koronare Herzkrankheit [32]
Einfluss hoher Plasma-Homocysteinspiegel auf das koronare Risiko [33]
1998 Ergebnisse der acht-jährigen Nachbeobachtung [34]
Definition der „Lipid-Triade“ als wichtiger Prädiktor für das Myokardinfarktrisiko [34]
Schlaganfall: Inzidenz und Risikofaktoren in einer Kohorte mit berufstätigen Personen [35]
1999 Bedeutung von Übergewicht und Adipositas für Gesamtmortalität und Auftreten kardiovaskulärer Erkrankungen [36]
Prävention der koronaren Herzkrankheit (Übersichtsarbeit) [37]
2000 Wichtige Risikofaktoren für Diabetes mellitus [38]
2001 Bedeutung von HDL, Triglyceriden und anderen Lipoproteinsubfraktionen für aktuelle und zukünftige therapeutische Interventionsstrategien (Übersichtsarbeit) [39]
Aufklärung der besonderen Rolle erhöhter Lipoprotein(a)-Konzentrationen für ein drastisch erhöhtes Koronarrisiko bei Männern mit hohem globalen Herzinfarktrisiko [40]
2002 Einführung eines einfach auszuwertenden Score-Systems zur Berechnung des Herzinfarktrisikos [41]
Einführung der Risikoprädiktion mittels neuraler Netze [42]
2003 Vergleich der Risikofunktion aus der PROCAM-Studie mit entsprechenden Ergebnissen der Framingham- und MONICA-Studie [43]
Bedeutung des HDL als protektiver Faktor (Übersichtsarbeit) [44]
2004 Bedeutung des metabolischen Syndroms für das kardiovaskuläre Risiko [45]
2005 Wichtigkeit des arteriellen Pulsdrucks für das Herzinfarktrisiko [46]
Beziehung zwischen erhöhten Plasmasitosterolwerten und der erhöhten Inzidenz von Koronarereignissen bei Männern in der PROCAM-Studie [47]
Beziehung zwischen erhöhten Konzentrationen pflanzlicher Sterole und Komponenten des metabolischen Syndroms [48]
Implikationen neuer Risikofaktoren für neue Behandlungsstrategien (Übersichtsarbeit) [49]
2006 Kartierung von Prädispositionsgenen für die koronare Herzkrankheit auf Chromosom 17 [50]
Ergebnisse aus der zehnjährigen Nachbeobachtung mit Fokus auf Diabetes-Typ-2 und Herzinfarktrisiko [51]
Vergleich der Definition des metabolischen Syndroms in den Empfehlungen des “Adult Treatment Panel III” und der “International Diabetes Federation” mit wichtigen Implikationen für Therapieempfehlungen in den USA und Europa [52]
2007 PROCAM-Algorithmen sagen das Risiko bei Patienten mit Metabolischem Syndrom richtig voraus [53]
Einführung eines verbesserten Score-Systems zur Berechnung des kardiovaskulären Risikos für ältere Männer und Frauen auf Basis eines Weibull-Modells [54,55]
Einführung eines Score-Systems zur Berechnung des Schlaganfallrisikos bei Männern und Frauen [55]
Im Juli wird der 50.000 Proband in die Studie aufgenommen
2009 Daten der PROCAM-Studie wurden in einer Meta-Analyse der „Emerging Risk Factors Collaboration“ berücksichtigt, in der eine positive Korrelation zwischen Lp(a) und der Inzidenz  nicht nur von CAD, sondern auch von Schlaganfällen gezeigt wurde [56]
  Daten der PROCAM Studie wurden in einer Meta-Analyse der „Emerging Risk Factors Collaboration“ berücksichtigt, in der die Bedeutung der Lipide, Lipoproteine und Apolipoproteine für das vaskuläre Risiko abgeklärt wurde [57]
  Daten der PROCAM-Studie wurden in einer Meta-Analyse der „Prospective Studies Collaboration“ berücksichtigt, in der gezeigt wurde, dass BMI ein starker Prädiktor der Gesamtmortalität ist. Bei einem BMI von 30-35 kg/m2wird die Lebenserwartung um 2-4 Jahre, bei einem BMI von 40-45 kg/m2 wird die Lebenserwartung um 8-10 Jahre verkürzt [58]
  Innerhalb einer Europäischen Multicenterstudie (PROCARDIS), die den Einfluß von Genen auf das frühzeitige Eintreten einer KHK untersuchte, wurden Proben aus der PROCAM-Studie als Kontrollen genutzt. Die Studie ergab, dass 2 Varianten im Lp(a)-Gen eng mit der Lp(a)-Konzentration und dem Risiko für KHK assoziiert sind [59]
Handbuch Prävention der koronaren Herzkrankheit [60]
2010 Daten der PROCAM-Studie wurden in einer Meta-Analyse der „Emerging Risk Factors Collaboration“ berücksichtigt, in der Zusammenhänge zwischen Diabetes mellitus und dem Risiko für Koronare Herzerkrankungen und für Schlaganfall berechnet wurden [61]
  Das Risiko für einen Myokardinfarkt bei niedrigem HDL-Cholesterin oder hohen Triglyceriden unter Berücksichtigung anderer Risikofaktoren ist substantiell, insbesondere bei Vorliegen von niedrigem LDL-Cholesterin [62]
2012 Zur Rolle von Biomarkern für die Prädiktion kardiovaskulärer Erkrankungen. Fibrinogen Daten basieren zum großen Teil auf Ergebnissen der PROCAM-Studie. [63]
Körpergröße sowie Risiko für spezifische Todesfälle und vaskuläre Morbidität: PROCAM als Teil einer 1 Mio. Personen umfassenden Metaanalyse [64]
2014 Metabolische Mediatoren und der Effekt von BMI, Übergewicht und Adipositas auf koronare Herzkrankheit und Schlaganfall: eine Poolanalyse von 97 prospektiven Studien mit 1,8 Mio. Probanden [65]
Residuales makrovaskuläres Risiko im Jahr 2013: Was haben wir gelernt? [66]
Residuales mikrovaskuläres Risiko bei Diabetes Typ 2 im Jahr 2014: Ist es Zeit zu einem Umdenken? [67]
2015 Assoziation von Mortalität zu kardiometabolischer Multimorbidität [68]
2016 Zielgenaue Behandlung versus dosisadaptierte Statintherapie von Cholesterin zur Senkung des kardiovaskulären Risikos [69]
2017 Wiederholte Messungen des Blutdrucks und Cholesterinspiegels verbessern die Prädiktion des kardiovaskulären Risikos [70]
2018 Eine kombiniert Analyse von 599.912 Personen aus 83 prospektiven Studien zeigte bei Alkohol trinkenden Personen das niedrigste Risiko für eine Gesamtmortalität an, wenn der Alkoholkonsum einen Grenzwert von 100 Gramm pro Woche nicht überschritt [71]

Quellen

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