Stiftungsprojekte


Aktuell


Deutschland bestimmt das Herzalter

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind immer noch eine der häufigsten Ursachen für eine eingeschränkte Lebensqualität und vorzeitigen Tod. Das wollen wir mithilfe der Initiative ändern und das Herzalter deutschlandweit bestimmen. Die Initiative verfolgt das Ziel, erwachsene Personen langfristig für einen gesunden Lebensstil zu gewinnen und dadurch das Herzinfarktrisiko zu senken und das Herzalter zu verringern. Daher werden alle Erwachsenen eingeladen, auf dem Online-Portal der Initiative einmal jährlich kostenfrei und anonym ihr Herzalter bestimmen zu lassen. Die Stiftung wird die Teilnahmequoten einmal jährlich als Herz-Report (zum Herz-Report 2019) veröffentlichen.

Mehr Informationen finden Sie unter www.herzalter-bestimmen.de


Historie


2019/2020: Teens4Elderly– Gesünder älter werden im Zeitalter der Digitalisierung

Das Coronavirus hält die ganze Welt in Atem. Es führt uns schonungslos vor Augen, was wirklich zählt: Gesundheit. Was uns durch die Krise trägt, ist Zusammenhalt, Menschlichkeit und – last, but not least – Digitalisierung. Letzteres gibt uns die Möglichkeit, Zusammenhalt und Menschlichkeit in Zeiten von #socialdistancing überhaupt auszudrücken, uns gegenseitig zu ermutigen und zwar physisch getrennt, aber emotional verbunden zu bleiben.

Gesundheit, Zusammenhalt, Menschlichkeit, Digitalisierung – Teens4Elderly wurde mit dem Anspruch ins Leben gerufen, genau diese vier Dinge zu vereinen. Ziel des gemeinsamen Kooperationsprojektes der Assmann-Stiftung für Prävention und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z) war es, generationsübergreifend Kompetenzen für digitale Gesundheitsprävention in Schulen und Familien zu fördern. Denn im täglich wachsenden Dschungel aus Gesundheits-Apps, Wearables und interaktiven Online-Portalen verliert man nur allzu schnell den Überblick. Dabei können die digitalen Gesundheitshelfer – vorausgesetzt, sie werden mit Bedacht eingesetzt – dabei helfen, die eigene Gesundheitsvorsorge informiert und selbstbestimmt zu gestalten. Besonders Seniorinnen und Senioren können von digitaler Gesundheitsvorsorge profitieren, Schülerinnen und Schüler sind als Digital Natives den Umgang mit digitalen Medien gewohnt. Was ist also naheliegender, als die beiden Expertengruppen zusammenzubringen, um gemeinsam ihre Kompetenzen für digitale Gesundheitsprävention zu schulen?

Der Wettbewerb

Das ist dank Teens4Elderly in den letzten Monaten vielfach passiert. Nicht nur deutschlandweit, sondern sogar im weit entfernten Venezuela fand der Ansatz des generationsübergreifenden Lernens Anklang. Mehr als 500 Teilnehmende von über 20 Schulen hatten sich für den Wettbewerb angemeldet. Die Teams aus Schülerinnen und Schülern sowie Seniorinnen und Senioren waren dazu aufgerufen, sich gemeinsam mit digitalen Gesundheitsangeboten auseinanderzusetzen. Dabei diente unter anderem der Herzalter-Test (www.herzalter-bestimmen.de) der Assmann-Stiftung für Prävention als Beispiel für ein interaktives Online-Portal zur Gesundheitsprävention. Gemeinsam entwickelten die Teams auf Basis ihrer Erfahrungen innovative Ideen zur Nutzung digitaler Gesundheitsprävention, die sie in einem Erfahrungsbericht festhielten. Zur Unterstützung erhielten die Teams neben einem umfangreichen, eigens für den Wettbewerb entwickelten didaktischen Unterrichtsmaterial einen Online-Zugang zu den Artikeln der F.A.Z. Weitere Informationen fanden die Teilnehmenden außerdem auf dem Internetportal www.teens4elderly.de.

Das Geheimrezept von erfolgreicher digitaler Gesundheitskompetenz

Was die Jury nach Abschluss der Projektphase Ende März von den angemeldeten Teams erhielt, war beeindruckend: Von Online-Sportkursen, die in Zusammenarbeit mit und für Seniorinnen und Senioren entwickelt wurden, über KI-basierte Dekoelemente bis hin zu Forschungsarbeiten, Apps und Websites mit seniorenspezifischen Inhalten – die Teams scheuten keine Mühen und reichten trotz der durch die Coronakrise erschwerten Bedingungen durchweg innovative und einzigartige Erfahrungsberichte ein. Die Entscheidung für einen Sieger war vor dem Hintergrund der durchweg hochwertigen Berichte nicht möglich. Letztendlich entschied sich die Jury daher für zwei Siegerteams: Das Projekt KAS4elderly der Kaiserin-Augusta-Schule in Köln und das Team der deutschen Humboldt-Schule in Caracas (Venezuela) mit dem Projekt Keine Immobilität im Alter dank Technologie wurden als Gewinner ausgezeichnet und am 26. Mai 2020 in einer digitalen Abschlussveranstaltung gekürt.

Beide Projekte überzeugten durch ihren innovativen Charakter und die gelungene Kombination aus Technologie und sozialem Ansatz. Mit einer Webseite, einem Video, von Schülerinnen und Schülern durchgeführten Computerkursen für die Partner-Senioren und gemeinsamen Lern-Einheiten am digitalen Endgerät wurde digitale Gesundheitskompetenz in beiden Projekten generations-übergreifend und persönlich vermittelt. Bereits während der Projektentwicklung profitierten die Seniorinnen und Senioren praktisch und direkt durch den Kontakt mit den Schülerinnen und Schülern und konnten ihre digitale Gesundheitskompetenz deutlich verbessern. Durch diesen persönlichen Kontakt wurde außerdem die soziale Kompetenz der Schülerinnen und Schüler und das gegenseitige Verständnis der Generationen füreinander gefördert. Die Teams berücksichtigten in ihren Projekten, dass technische Lösungen niemals zum Selbstzweck eingesetzt werden sollten und, dass diese soziale Komponenten des persönlichen Kontakts niemals komplett ersetzen können.

Ein Blick zurück & nach vorn

Mit der Prämierung der diesjährigen Gewinnerteams fand nach insgesamt sechs Wettbewerben die gemeinsame Bildungsinitiative der Assmann-Stiftung für Prävention und der F.A.Z. ihren Abschluss. In den vergangenen fünf Jahren wurde eine Vielzahl an Schülerinnen und Schüler sowie Studierenden dazu motiviert, Ideen zur Begegnung gesundheitsrelevanter Herausforderungen zu entwickeln. Angefangen mit dem Schülerwettbewerb Teens4Kids in den Jahren 2014 und 2015 und fortgesetzt mit Students4Kids als Ideenwettbewerb für Studierende von 2016 bis 2018, fand die Reihe der Bildungswettbewerbe mit Teens4Elderly ihre Fortsetzung. Im Rahmen der bisherigen 6 Wettbewerbe wurden über 200 wissenschaftliche Beiträge auf 3 Online-Themenportalen zur Verfügung gestellt, woraus die Teilnehmenden mehr als 170 Ideen entwickelten. Insgesamt 16 Broschüren dokumentieren die Wettbewerbe. Im Gedächtnis bleiben allem voran die Begeisterungsfähigkeit der Teilnehmer für Präventionsvorhaben und der beeindruckende Wille bei der Verfolgung und Durchsetzung der eigenen Ideen.

Der Aufgabe, die digitale Gesundheitskompetenz zu fördern, stellt sich die Assmann-Stiftung für Prävention weiterhin. Der Ansatz der vergangenen Bildungswettbewerbe wird in einem neuen Bildungsprojekt als Unterrichtsmaterial unter dem Titel Digitale Gesundheitskompetenz macht Schule! – Nährstoffversorgung digital erlernt verstetigt. Die Ernährungsbildung von Schülerinnen und Schülern zu unterstützen, damit sie im Alltag eigenständige, gesunde Essentscheidungen treffen können, wird somit auch in Zukunft ein Ziel der Stiftungsarbeit sein.

Mehr Informationen unter www.teens4eldery.de

2016 – 2018: Students4Kids – Gemeinsam gegen Hidden Hunger

Students4Kids, ein Kooperationsprojekt der Assmann-Stiftung für Prävention und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, ist initiiert worden, um im studentischen Ideenwettstreit über Kontinente hinweg neue, wirksame und nachhaltige Konzepte gegen Hidden Hunger zu finden. Angeregt durch die überwältigende Resonanz haben wir unseren Aktionsradius beständig vergrößert: Als Students4Kids im Jahre 2016 in der Nachfolge der erfolgreichen Teens4Kids-Wettbewerbe die internationale Bühne betrat, war Sambia das erste Partnerland. Im Jahr 2017 erweiterte sich der Kreis auf die Elfenbeinküste und die Schweiz. In der dritten Students4Kids-Wettbewerbsausschreibung (2018) waren deutsche, schweizerische und ugandische Studierende eingeladen, sich einer der größten Herausforderungen der Welt zu stellen.

Aus über 80 Einreichungen wurden erst acht Stipendiaten, dann drei Finalisten ausgewählt. Seit dem Summit von Students4Kids am 11. Oktober 2018 in Berlin gibt es ein Gewinner-Team: Joien Maltzahn und Wieland Buschmann, Studierende der Fachhochschule Münster, konnten die Jury mit ihrem Projekt „Mit SimSimBalls im Kampf gegen Hidden Hunger“ überzeugen. Nun gilt es, die Projektidee in Uganda umzusetzen.

Mehr Informationen finden Sie unter www.students4kids.org.

2014/2015: Teens4Kids – Schüler als Mediatoren der Gesundheitsförderung

Die Initiative Teens4Kids ist ein Vorläufer unseres aktuellen Kooperationsprojekts mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Ziel der Initiative war es, im Rahmen von zwei Schülerwettbewerben in den Jahren 2014 und 2015 junge Menschen für eine Welt im Spannungsfeld von Überproduktion und Unterernährung aufmerksam zu machen. Dabei wurde die Themen- und Medienkompetenz der Teilnehmer gestärkt und gleichzeitig Kindern in Peru und Ghana geholfen. Die Initiative bot somit die Grundlage, um beispielhaft gesellschaftliches Engagement im täglichen Leben zu realisieren. Aushängeschild der Initiative sind zwei Schülerwettbewerbe, in denen innovative Ideen für einen gesunden Lebensstil und gegen Mangelernährung gesucht wurden.

Im ersten Wettbewerb „Gesundheit macht Schule!“ im Jahr 2014 sollte das Interesse von Mitschülerinnen und Mitschülern für eine ausgewogene Ernährung durch digitale Medien geweckt und so zu einer positiven Lebensstilveränderung motiviert werden. Ergebnis dieses ersten Wettbewerbs war eine überwältigende Resonanz in Form vielfältiger Ideen insbesondere im Bereich der Ernährungsethik sowie eine Freischaltung von 100.000 Euro für das Hilfsprojekt in Peru.

Im darauffolgenden Jahr fand der zweite Wettbewerb mit dem Thema „(K)eine Spur von Hunger“ statt, welcher Mangelernährung in Deutschland in den Fokus stellte. Hier galt es, Ideen zum Auffinden und Vermeiden von Mikronährstoffmangel zu entwickeln und ein Hilfsprojekt zur Bekämpfung von Mangelernährung bei Kindern in Ghana zu unterstützen. Wie auch im ersten Wettbewerb lag der Fokus bei der Umsetzung auf der Verwendung digitaler Medien. Auch in diesem Wettbewerb erfuhr die Initiative eine großartige Resonanz sowie die Freischaltung von 100.000 Euro für das Hilfsprojekt in Ghana.

2014: Sonderbeilage der Rheinischen Post „Gesünder älter werden“

Die Ergebnisse des Expertenforums, dass die Assmann-Stiftung für Prävention am 18. Dezember 2013 in Düsseldorf veranstaltete, wurden nach Ergänzung wissenschaftlicher Hintergrundinformationen durch die Stiftung in einer mehrseitigen Sonderbeilage zur Rheinischen Post zusammengefasst. Das Ziel der Sonderbeilage war es, den Bürgerinnen und Bürgern durch wissenschaftlich fundierte Informationen präventivmedizinische Maßnahmen zu vermitteln, um Lebensqualität zu verbessern und die Lebenserwartung zu verlängern. Diese erschien am 24. Januar 2014 und wurde in einer Auflage von 350.000 Exemplaren im Großraum Rheinland (Düsseldorf, Köln, etc.) distribuiert. Darüber hinaus wurden bundesweit Politiker und Meinungsbildner über die Sonderbeilage informiert. Im Folgenden können Sie die einzelnen Seiten der Sonderbeilage einsehen.

2013: Round Table „Gesünder älter werden – neue Ansätze aus der Präventivmedizin“

Der Round Table zum Thema „Gesünder älter werden“ hat im Rahmen einer Medienkooperation mit der Rheinischen Post am 18. Dezember 2013 in Düsseldorf stattgefunden. Die Assmann-Stiftung für Prävention brachte dort 24 namenhafte Experten aus Deutschland, der Schweiz und den USA unter dem Motto „Prävention als Schlüssel für ein längeres Leben“ zusammen, um aktuellste Forschungs- und gesundheitspolitische Ansätze zur Vorbeugung von Herz-Kreislauferkrankungen, Demenzen und Krebs im Alter zu diskutieren. Folgende Experten waren eingeladen: H. Greten, Hamburg; U. Wahrburg, Münster; E. Steinhagen-Thiessen, Berlin; A. v. Eckardstein, Zürich, Schweiz; G. Mönnig, Münster; U. Nixdorff, Düsseldorf/Berlin; H. Moch, Zürich, Schweiz; P. Feindt, Münster; J. Weßling, Münster; T. Greten, Bethesda, USA; R.W. Mahley, San Francisco, USA; A. Papassotiropoulos, Basel, Schweiz; H. Borrmann, Rotkreuz, Schweiz; S. Becher, Köln; A.C. Eichhorn, Pfungstadt; P. Albiez, Berlin; L.-H. Wassenaar, Münster; D. Krüsemann, Münster; C.H.H. Gerlach, Essen; U. Adler, Düsseldorf; E. Sautter, Hamburg. Eine Sondersendung des RP-Forums Prävention, die am Vortag mit einigen der geladenen Experten aufgezeichnet wurde, finden Sie hier.

2011: Präventions-App für die ganze Familie – ein Kooperationsprojekt mit der Felix Burda Stiftung

Die APPzumArzt errechnet für alle Familienmitglieder die relevanten Präventionsuntersuchungen und Impftermine, macht auf Risikofaktoren aufmerksam und erinnert rechtzeitig an die Terminvereinbarung. Nach einem erfolgreichen Start der iPhone-Applikation im Januar 2011 haben die Assmann-Stiftung für Prävention und die Felix Burda Stiftung die kostenlose App zum Welt-Herztag am 29. September 2011 um zwei Gesundheits-Checks zum Herzinfarkt- sowie Schlaganfallrisiko erweitert und die App auch für Android-Smartphones zugänglich gemacht.

Die Assmann-Stiftung für Prävention hat bei der Entwicklung der App die medizinischen Inhalte bestimmt. Die Kommunikationsmaßnahmen der App, insbesondere über die Burda Medien, wurden von der Felix Burda Stiftung koordiniert. Die Felix Burda Stiftung widmet sich der Prävention von Darmkrebs und ist eine der bekanntesten gemeinnützigen Institutionen in Deutschland. Hier bekommen Sie genauere Informationen zur App und können sie kostenlos downloaden.

2010/2011: Expertensymposien

Am 15. Dezember 2010 führte die Assmann-Stiftung für Prävention in Düsseldorf ihr erstes Expertensymposium der Assmann-Stiftung für Prävention zum Thema „Prävention des Schlaganfalls bei Vorhofflimmern: neue Therapieansätze“ in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Vorhofflimmern durch. Im Rahmen dessen haben neun Experten über die aktuelle Versorgungssituation, Warnsignale bei stummem Vorhofflimmern, antithrombotische Kombinationstherapie nach Stent (Tripeltherapie), Vorhofflimmern und kryptogener Schlaganfall sowie Vorhofflimmern und Demenz referiert. Es wurde außerdem eine Stellungnahme zu den ESC-Leitlinien abgegeben, wissenschaftliche Erkenntnisse zu den neuen Antikoagulantien diskutiert sowie Perspektiven der rhythmuserhaltenden Behandlung erläutert. Am 13. Dezember 2011 fand im Kontext „Schlaganfall und Vorhofflimmern“ ebenfalls in Düsseldorf ein weiteres Expertensymposium zum Thema „Nutzen und Risiko neuer Antikoagulantien“ statt.

2009 – 2013: Präventions-Newsletter für Ärzte

In den Jahren 2010 bis 2013 hat die Assmann-Stiftung für Prävention insgesamt vier Newsletter zu Ergebnissen der PROCAM-Studie und den Themen kardiovaskuläre Gesundheit, Genomforschung, Hautkrebs sowie gesunde Ernährung veröffentlicht. Diese stehen Ihnen im Folgenden zum Download bereit:

2009: Erscheinung des überarbeiteten Gesundheits-Passes

Anlässlich der Tage der Prävention wurde 2006 eine erste Version des Gesundheits-Passes aufgelegt, dessen Folgeversion im Jahr 2009 erschien. Die vollständig redigierte zweite Auflage enthält unter anderem neben dem neuen PROCAM-Herzinfarkttest mit erweitertem Altersbereich für 20- bis 75-Jährige den PROCAM-Schlaganfalltest sowie Hintergrundinformationen zu Herzinfarkt, Schlaganfall, Lebensstilmodifikationen, Früherkennung von Krebserkrankungen und personalisierter Medizin. Der Gesundheits-Pass klärt die breite Öffentlichkeit über die Hintergründe zur Prävention von Herzinfarkt, Schlaganfall und Krebserkrankungen auf.

2008: PROCAM-Portal für Apotheker

Apotheker entwickeln sich für die Menschen zunehmend zu einem wichtigen Ansprechpartner für Krankheitsprävention. In diesem Zusammenhang war es der Assmann-Stiftung für Prävention ein wichtiges Anliegen, die Qualität von Präventionsgesprächen in Apotheken zu fördern. Im Rahmen der bundesweiten Kampagne „Deutschland sorgt vor – PROCAM in der Apotheke“ initiierte die Stiftung Ende des Jahres 2008 ein Verfahren zur Akkreditierung einer Fortbildungsveranstaltung bei der Bundesapothekerkammer. Bestätigt wurde die Akkreditierung von der Bundesapothekerkammer im April 2009. Die Veranstaltung „PROCAM-Zertifizierung der Apotheke“ wurden als e-Learning-Fortbildung im Internet durchgeführt.

2007: 1. Europäischer Tag der Prävention in Bonn

Die Assmann-Stiftung für Prävention war als Kooperationspartner bei der oben genannten Veranstaltung im World Conference Center Bonn im ehemaligen Deutschen Bundestag mit der Ermittlung des individuellen Herzinfarkt- und Schlaganfallrisikos präsent und verzeichnete bei dieser publikumswirksamen Aktion ein sehr reges Interesse der Besucher an präventivmedizinischen Fragen. Die Auftaktveranstaltung mit hochkarätigen Teilnehmern sowie ausgeprägtem politischen Profil am 25. November 2007 verfolgte die Intention „Mit Prävention die Zukunft gestalten“. Günter Verheugen, damaliger EU-Vizepräsident und EU-Kommissar für Unternehmen und Industrie, trat als Schirmherr des 1st European Day of Prevention 2007 in Erscheinung. Die damalige Gesundheitsministerien Ulla Schmidt referierte zu Eckpunkten des Präventionsgesetzes.

2006: Veröffentlichung der Broschüre „Herzgesund essen“

Im Jahr 2006 veröffentlichte die Assmann-Stiftung für Prävention eine Broschüre zum Thema „Herzgesund essen“. Die Autoren Herr Prof. Assmann und Frau Prof. Wahrburg geben praxisnahe Tipps für eine herzgesunde Ernährung im Allgemeinen, erklären Besonderheiten bei verschiedenen lebensstilbedingten Erkrankungen und nehmen eine wissenschaftliche Betrachtung verschiedener Ernährungsmuster und Diäten vor. Zusätzlich werden die verschiedenen PROCAM-Tests vorgestellt. Hier finden Sie die Broschüre in digitaler Form zum Download.

2006: Tage der Prävention

Am 23. und 24. September 2006 veranstaltete die Assmann-Stiftung für Prävention in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern die Tage der Prävention in der Halle Münsterland-Süd. An beiden Tagen hatten Besucher die Möglichkeit, kostenlos verschiedene Gesundheitstests durchführen zu lassen, um so ihr Erkrankungsrisiko für verschiedene kardiovaskuläre und chronische Erkrankungen zu bestimmen. Zeitgleich wurde im Universitätsklinikum Münster der 2. Deutsche Artherosklerosekongress abgehalten.