Neues aus der Wissenschaft

  • Mangelernährung in deutschen Krankenhäusern rechtzeitig erkennen und lindern [234]

    Jeder vierte Patient in Deutschland ist mangelernährt, wenn er in eine Klinik eingewiesen wird. Betroffene verbleiben länger im Krankenhaus, haben eine schlechtere Prognose und vor allem ein höheres Sterberisiko. Routinemäßig eingesetzte Screenings auf Mangelernährung können Leben retten, indem sie helfen, den Nährstoffmangel individuell festzustellen. Einfache anerkannte ernährungstherapeutische Maßnahmen beseitigen diesen

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  • Durchlässigkeit der Darmwand für Bakterien als möglicher Grund für die Entwicklung von Autoimmunerkrankungen [233]

    Schon länger ist bekannt, dass die Zusammensetzung des Darmmikrobioms die Entwicklung von Autoimmunerkrankungen beeinflusst. Im wissenschaftlichen Journal Science wurde kürzlich eine Studie veröffentlicht, die diese Erkenntnisse unterstreicht: Es konnte nachgewiesen werden, dass die Abwanderung einer Darmmikrobe, Enterococcus gallinarum, in die Leber die Entwicklung von Autoimmunhepatitis oder Lupus begünstigen kann (1).

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  • Nach Herzinfarkt und Schlaganfall kann Stress im Job tödlich sein [232]

    Ein dauerhaft stressiger Arbeitsplatz nach einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall oder während einer Diabeteserkrankung kann das Leben erheblich verkürzen. Männer, die einen stressigen Job haben, haben laut einer kürzlich im The Lancet erschienenen Studie ein deutlich höheres Sterberisiko als Patienten, die geringeren beruflichen Zwängen ausgesetzt sind. Allerdings schadete nicht jede

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