Body-Mass-Index

Definition, Bedeutung und Anwendung

Der Body-Mass-Index (BMI) ist eine errechnete Maßzahl zur Bewertung des Körpergewichts im Verhältnis zur Körpergröße. Häufig werden von Experten die Vor- und Nachteile des BMI im Vergleich zum Taillenumfang diskutiert. Die PROCAM-Studie hat gezeigt, dass beide Verfahren bei der Diagnose des metabolischen Syndroms ein hohes Maß an Übereinstimmung aufweisen1.

Berechnung des BMI

Der BMI (=Körpermassenzahl) wird folgendermaßen berechnet:

bmi_formel

Masse = Körpergewicht in Kilogramm
Größe = Körpergröße in Metern

Bewertung des BMI400px-BodyMassIndex

Die nebenstehenden Grafik verdeutlicht die Einteilung der Gewichtsklassifikation (Quelle). Definition der Gewichtsklassen bei Erwachsenen anhand des BMI (nach WHO)2:

Kategorie BMI (kg/m²)
Starkes Untergewicht < 16 < 18,5 Untergewicht
Mäßiges Untergewicht 16 – 17
Leichtes Untergewicht 17 – 18,5
Normalgewicht 18,5 – 25
Präadipositas 25 – 30 ≥ 25 Übergewicht
Adipositas Grad I 30 – 35 ≥ 30 Adipositas
Adipositas Grad II 35 – 40
Adipositas Grad III ≥ 40

Quellen

  1. Body-Mass-Index und Taillenumfang zur Diagnose des metabolischen Syndroms: Welcher ist der bessere Parameter?. In: International Task Force for Prevention of Coronary Heart Disease, International Atherosclerosis Societey. Prävention der koronaren Herzkrankheit. Münster; 2003:62
  2. WHO. BMI classification. Global Database on Body Mass Index. 2008. Available at: http://apps.who.int/bmi/index.jsp?introPage=intro_3.html [Accessed June 5, 2009].

Zuletzt aktualisiert: 05.08.2009