Passivrauchen ist gesundheitsgefährdend

Durch Passivrauch nimmt der Nichtraucher die selben gesundheitsgefährdenden Substanzen auf wie der Raucher, mit dem gleichen Effekt – nur in einem geringeren Ausmaß.

 

Passivrauch ist mit folgenden Risiken verbunden:

  • Fehlentwicklungen während Schwangerschaft und Kindheit
    • Vermindertes Wachstums des Fötus (geringes Geburtsgewicht oder Entwicklung entspricht nicht dem Schwangerschaftsstadium)
    • Plötzlicher Kindstod
  • Atemwegserkrankungen
    • bei Kindern: Bronchitis, Lungenentzündung, Auslösung und Verschlimmerung von Asthma, chronische Atemwegserkrankungen, Mittelohrentzündung
    • bei Erwachsenen: Irritationen der Augen und Nase
  • Krebserkrankungen
    • Lungen- und Nasennebenhöhlenkrebs. Beispielsweise hat ein Nichtraucher, der mit einem Raucher verheiratet ist, ein 30 % höheres Risiko an Lungenkrebs zu erkranken, als ein Nichtraucher, der mit einem Nichtraucher zusammenlebt (American Cancer Society).
  • Kardiovaskuläre Erkrankungen
    • Morbidität und Mortalität von Herzerkrankungen. Das Risiko, an koronarer Herzkrankheit oder einem akuten Herzinfarkt zu sterben ist bei Nichtrauchern, die mit Rauchern leben, um 30 % erhöht (Circulation 1991; 83:1-12)

 

Passives Rauchen wird auch verantwortlich gemacht für:

  • Fehlentwicklungen während Schwangerschaft und Kindheit
    • Fehlgeburten
    • gestörte Entwicklung von Wahrnehmung und Verhalten bei Kindern
  • Atemwegserkrankungen,
    • Verschlimmerung einer zystischer Fibrose
    • verminderte Lungenkapazität
  • Krebserkrankungen
    • Gebärmutterhalskrebs

(WHO, Hum Exp Toxicol 2001; 20(2):61-83).