Rauchen

Rauchen und kardiovaskuläre Erkrankungen

Das Rauchen von Zigaretten, Zigarren und Pfeifen erhöht das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen (WHO).
  • Im Allgemeinen haben Frauen vor der Menopause ein niedrigeres Risiko für einen Herzinfarkt. Bei Frauen, die rauchen, versechsfacht sich jedoch das Risiko für einen Herzinfarkt im Gegensatz zu Nichtraucherinnen.
  • Rauchende Männer erleiden dreimal häufiger einen Herzinfarkt als Nichtraucher (WHO).
  • Das Risiko an Herzerkrankungen zu sterben ist für Raucher drei mal so hoch wie für Nichtraucher (Circulation 1997; 96:2128-36).
  • Raucher haben im Gegensatz zu Nichtrauchern ein etwa 3 bis 4fach erhöhtes Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden. Das Risiko für eine besondere Form des Schlaganfalls (subarachnoide Hirnblutung) ist sogar siebenfach erhöht (BMJ 1998; 317:962-3; Stroke 1993; 24:639-46).

Rauchen und Krebs

Raucher haben ein doppelt so hohes Risiko an Krebs zu sterben wie Nichtraucher (Circulation 1997; 96:2128-36). Der Konsum von Tabakwaren, wie Zigaretten, Zigarren, Pfeife etc. ist die Hauptursache für Krebserkrankungen an Lunge, Kehlkopf (Larynx), Lippen, Mundhöhle, Rachen (Pharynx) und Speiseröhre (Ösophagus).
  • Bei Rauchern wird fünf- bis zehnmal häufiger Lungenkrebs festgestellt als bei Nichtrauchern.
  • Das Risiko für Mundhöhlenkrebs ist bei Rauchern (Männer) sogar 27fach und für Kehlkopfkrebs 12fach erhöht.
  • Raucher bekommen im Vergleich zu Nichtrauchern zwei- bis dreimal häufiger Blasenkrebs, mehr als 1,5mal häufiger Brustkrebs und 1,3mal häufiger Pankreaskrebs (WHO, American Cancer Society).