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Samstag, 04. Februar 2012

Body-Mass-Index

Definition, Bedeutung und Anwendung

Der Body-Mass-Index (BMI) ist eine errechnete Maßzahl zur Bewertung des Körpergewichts im Verhältnis zur Körpergröße. Häufig werden von Experten die Vor- und Nachteile des BMI im Vergleich zum Taillenumfang diskutiert.
Die PROCAM-Studie hat gezeigt, dass beide Verfahren bei der Diagnose des metabolischen Syndroms ein hohes Maß an Übereinstimmung aufweisen1.

Berechnung des BMI

Der BMI (=Körpermassenzahl) wird folgendermaßen berechnet:

Masse = Körpergewicht in Kilogramm
Größe = Körpergröße in Metern

Bewertung des BMI

Die nebenstehenden Grafik verdeutlicht die Einteilung der Gewichtsklassifikation (Quelle). Definition der Gewichtsklassen bei Erwachsenen anhand des BMI (nach WHO)2:

Kategorie

BMI (kg/m²)

Starkes Untergewicht

< 16

< 18,5
Untergewicht

Mäßiges Untergewicht

16 – 17

Leichtes Untergewicht

17 – 18,5

Normalgewicht

18,5 – 25

Präadipositas

25 – 30

≥ 25
Übergewicht

Adipositas Grad I

30 – 35

≥ 30
Adipositas

Adipositas Grad II

35 – 40

Adipositas Grad III

≥ 40

Quellen

    1. Body-Mass-Index und Taillenumfang zur Diagnose des metabolischen Syndroms: Welcher ist der bessere Parameter?. In: International Task Force for Prevention of Coronary Heart Disease, International Atherosclerosis Societey. Prävention der koronaren Herzkrankheit. Münster; 2003:62
    2. WHO. BMI classification. Global Database on Body Mass Index. 2008. Available at: http://apps.who.int/bmi/index.jsp?introPage=intro_3.html [Accessed June 5, 2009].

    Zuletzt aktualisiert: 05.08.2009